In einem idyllischen nordfriesischen Ort, dem Ort der Zukunft, waren wir mit 23 Jungs vom 25.-28. Juli 2016 zu Gast.

Ein Sportstättenkomplex das seines gleichen sucht: Jugendzentrum, Freibad, Tennis- und Schießanlage, großes Fußballstadion mit div. Spielfeldern dahinter, moderne Sporthalle, Ringreiterplatz, daneben die Anlage des Rantrumer RV mit 2 Hallen, 60ziger Dressurviereck, Springplatz und Clubraum. Nach Anreise, Zeltaufbau, Einrichtung und dem reiterlichen warm up wechselte die jeweilige Gruppe in den Parcours zu Werner Peters, der den Jungs je nach Leistungsstand wertvolle Tipps vermittelte. Nach kleiner Zwischenstärkung wurde im Anschluss das Schwimmbad und die dazugehörige Spielwiese erobert. 28 Hungrige (incl. Betreuer und Helfer) versammelten sich um den großen Grill vor dem Clubraum. Gut gesättigt, von Müdigkeit keine Spur, wurde die nicht enden wollende Power auf den Fußballfeldern ausgelebt.

Schwimmen, Fußball, Torschießen, Räuber und Gendarm usw. standen zwischendurch täglich auf dem Plan. Nach der Morgengymnastik und Bockspringen am Dienstag besuchten wir das Indoor Fun Center in Mildstedt/Husum. Auf der Tafel mit großen Lettern "Jungs aufs Pferd" wurden wir am Eingang willkommen geheißen, um Klettergerüste, Wellenrutsche, Soccerfeld, Bumpercars usw. zu testen.

Der 3. Tag führte nach Tönning ins Multimar Wattforum. Auf der Entdeckertour waren vorgegebene Fragen zu lösen: Über die Artenvielfalt und Lebensräume der Tiere a) im Watt = z.B. Muscheln, Krebse, Würmer; b) im Wasser = Rochen, Störe, Knurrhahn, Seepferdchen, Wale, Seehunde und dergleichen mehr, über Tarnung der Fische, die verschiedenen Tauchtiefen, Echoortung und von welchem Fisch der Rollmops und die Schillerlocke hergestellt wird.; c) an Land und in der Luft = Möwen, Austernfischer, Seeadler - Queller, Strandnelken, Schafe, Gänse, Enten und nicht zuletzt von den Gezeitenzonen und dem Naturschutz. Nach dem Mittagessen starteten wir mit dieser Wissensauffrischung bzw. Neuwissen nach Simonsberg zu einer geführten Wattwanderung. Eine spannende und teils glitschige Erkundung.

Am Schlusstag stand das in der Region traditionelle Ringreiten auf dem Programm, zu Pferde/Pony, mit dem Fahrrad und in der Schubkarre mit abschließender Siegerehrung, Picknick und Verabschiedung. Im PKW zur Heimreise Platz genommen waren bei den meisten die Energiereserven nun doch verbraucht, die Jungs fielen teilweise zum "Auftanken" in einen 12- und mehrstündigen Tiefschlaf.

Ein dickes Dankeschön an alle Helfer/Betreuer im besonderen aber an den Rantrumer Reitverein für die freundliche Aufnahme und der großzügigen zur Verfügungsstellung aller Anlagen. Es waren erlebnisreiche Tage die nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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